Cover-Up — vorher und nachher
Ein Tattoo, das nicht mehr passt, muss nicht bleiben. Auf dieser Seite siehst du echte Arbeiten aus dem Studio: Zieh den Regler über jedes Bild, um das alte und das neue Motiv direkt zu vergleichen.
Phönix über altem Schriftzug

VorherNachherDer alte Schriftzug lag flächig und dunkel. Das neue Motiv nutzt diese Fläche als Schattenbereich des Phönix.
Unterarm

VorherNachherEin verblasstes Motiv am Unterarm. Die dunklen Konturen wurden in die neue Komposition aufgenommen, statt sie zu übermalen.
Rosen über altem Tattoo

VorherNachherOrganische Formen eignen sich besonders gut zum Überdecken, weil sie harte Kanten des alten Motivs auflösen.
Schulter

VorherNachherGroßflächige Arbeit über einem älteren Motiv. Hier war eine zusätzliche Sitzung nötig, um die Sättigung gleichmäßig aufzubauen.
Brust

VorherNachherDie Brust ist technisch anspruchsvoll. Das neue Motiv folgt dem Brustmuskel und nimmt das alte Tattoo vollständig auf.
Wie ein Cover-Up entsteht
Ein Cover-Up beginnt nicht mit einem Entwurf, sondern mit einer ehrlichen Einschätzung. Größe, Alter, Farbsättigung und Hautbild des bestehenden Tattoos entscheiden darüber, was möglich ist — und was nicht. Wir sagen dir beides.
Ist ein Cover-Up möglich, wird das neue Motiv um das alte herum entwickelt. Dunkle Stellen und kräftige Linien werden bewusst in die neue Komposition aufgenommen, statt darunter durchzuschimmern. Das ist der Unterschied zwischen einem Cover-Up, das man sieht, und einem, das man nicht erkennt.
Gute Voraussetzungen
Wann ein Cover-Up gut funktioniert
- Das alte Motiv ist verblasst oder hat wenig Sättigung
- Rund um das Tattoo ist noch Platz für eine größere Komposition
- Die Linien sind fein statt flächig
- Die Stelle ist gut verheilt und ohne Narbenbildung
Schwieriger
Wann es aufwendiger wird
- Sehr großflächige, tiefschwarze Arbeiten
- Frisch gestochene Tattoos, die noch nicht abgeheilt sind
- Kräftige Farbflächen, besonders Rot und Blau
- Stellen mit ausgeprägter Narbenbildung
In solchen Fällen empfehlen wir vorab eine Laser-Aufhellung bei einem spezialisierten Anbieter. Danach sehen wir uns die Stelle erneut an.
Häufige Fragen
Zum Cover-Up
Kann jedes Tattoo überstochen werden?
Nein. Sehr dunkle oder großflächige Arbeiten brauchen unter Umständen vorab eine Laser-Aufhellung. In der Beratung sagen wir dir ehrlich, was in deinem Fall möglich ist.
Muss das neue Motiv größer sein?
Fast immer. Das neue Motiv braucht Fläche, um das alte aufzunehmen, ohne dass es durchschimmert.
Wie viele Sitzungen braucht ein Cover-Up?
Das hängt von Größe und Sättigung des alten Motivs ab. Kleinere Arbeiten schaffen wir in einer Sitzung, großflächige Cover-Ups brauchen mehrere Termine über einige Wochen.
Sieht man das alte Tattoo später noch?
Bei guter Planung nicht. Genau deshalb entwerfen wir das neue Motiv um das alte herum, statt einfach darüberzugehen.
Kann ich ein Foto vorab schicken?
Ja, das hilft uns sogar sehr. Schick es über das Kontaktformular oder per WhatsApp, dann können wir eine erste Einschätzung geben.
Bereit?
Erzähl uns von deiner Idee.
Kostenlos, unverbindlich, Antwort innerhalb von 24 Stunden.